Kein neuer Luftraum für Übungsflüge

Kues: Von unstrukturiert weit entfernt

Die Umsetzung eines gemeinsamen Übungsluftraumes für militärische Maschinen an der deutsch-niederländischen Grenze soll weder zu einer signifikanten Zunahme des Flugaufkommens führen noch werden hierfür neue Flugräume erschlossen. „Es werden bereits bestehende Übungslufträume genutzt“, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues aus einem Schreiben des Bundesverteidigungsministeriums mit. In den vergangenen Wochen sei der Eindruck erweckt worden, als drohe unstrukturiertes Chaos und eine Mehrbelastung der Bevölkerung in der Grafschaft Bentheim. Die Verhandlungen über die Einrichtung der gemeinsam nutzbaren Flugzone liefen noch, aber unübersichtlich sei das Ganze nicht. Im Gegenteil, die Flugzonen seien bereits heute als Übungsgebiete TRA 201 und 202/302 klar strukturiert und in Gebrauch, so Kues weiter. Es handele sich auch nicht um Tieffluggebiete, sondern um Regionen, in denen in erster Linie die Beherrschung des Flugzeugs in größeren Höhen geübt werde. Die Neuordnung der militärischen Flugzonen müsse man im Zusammenhang eines viel größeren Projektes sehen. Der Neuordnung der zivilen Luftfahrt in Europa.

Der Luftraum wird in Blöcke aufgeteilt und soll flexibler nutzbar werden. Das habe zur Folge, das auch die militärischen Flugräume neu organisiert werden. Es gehe aber nicht in erster Linie um die militärische Flugzone. Vor 2015 werde sie laut Ministerium auch nicht realisiert. „Es ist aber gut und selbstverständlich, wenn die Stadt Nordhorn über die  Planungen rechtzeitig informiert wird“, so Kues.



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