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	<title>Dr. Hermann Kues &#187; Artikel</title>
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		<title>Wegweiser in der Krise?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hermann Kues schreibt in der Politischen Meinung &#252;ber die Enzyklika Caritas in veritate und warum sie der katholischen Soziallehre neuen Schwung gibt.
Artikel Politische Meinung Sozialenzyklika]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hermann Kues schreibt in der Politischen Meinung &uuml;ber die Enzyklika Caritas in veritate und warum sie der katholischen Soziallehre neuen Schwung gibt.</p>
<p><a href="http://hermann-kues.de/files/2009/12/Artikel-Politische-Meinung-Sozialenzyklika2.pdf">Artikel Politische Meinung Sozialenzyklika</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ludwig Windthorst Artikel im Rheinischen Merkur 35/2009</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[christliches Menschenbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Ludwig Windthorst- Kirchentreu und selbstbewusst (PDF-Datei
iPaper(19146369, 'key-12y0d2e0zcv0trdgy50o', 400, 400, 'list', 1, 'ipaper1378714376');]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-4093"></span></p>
<p><a href="http://hermann-kues.de/files/2009/08/windthorst.pdf">Ludwig Windthorst- Kirchentreu und selbstbewusst (PDF-Datei</a></p>
<p><div id="ipaper59969302"></div><script type="text/javascript">iPaper(19146369, 'key-12y0d2e0zcv0trdgy50o', 400, 400, 'list', 1, 'ipaper59969302');</script></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kues unterst&#252;tzt Initiative gegen Kinderarbeit</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 11:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schl&#252;ssel liegt in der Hand der Verbraucher
 
Kein Mensch darf zur&#252;ckgelassen, ausgesto&#223;en oder beiseite geschoben werden. Alle Kinder haben eine faire Chance verdient, ihre Talente zu erforschen und zu entwickeln. Kinderarbeit hemmt Kinder in ihrer Entwicklung. Sie nimmt ihnen die Luft zum Atmen. Es ist besch&#228;mend, dass in vielen L&#228;nder der Erde Kinderarbeit noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Schl&uuml;ssel liegt in der Hand der Verbraucher<br />
 </strong></p>
<p>Kein Mensch darf zur&uuml;ckgelassen, ausgesto&szlig;en oder beiseite geschoben werden. Alle Kinder haben eine faire Chance verdient, ihre Talente zu erforschen und zu entwickeln. Kinderarbeit hemmt Kinder in ihrer Entwicklung. Sie nimmt ihnen die Luft zum Atmen. Es ist besch&auml;mend, dass in vielen L&auml;nder der Erde Kinderarbeit noch immer an der Tagesordnung ist.</p>
<p><span id="more-3676"></span></p>
<p>Den vollst&auml;ndigen Artikel finden Sie hier:</p>
<p><a href="http://hermann-kues.de/files/statement-kinderarbeit-cda.doc">statement-kinderarbeit-cda</a></p>
<p>Der Artikel ist auf  <a href="http://www.cda-gegen-kinderarbeit.de"> dieser Seite der CDA</a> erschienen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kinderarmut ist ein besch&#228;mendes Problem</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 10:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gesellschaft, die etwas auf sich h&#228;lt, k&#252;mmert sich besonders um diejenigen, die sich nicht mehr oder noch nicht selber helfen k&#246;nnen. Das sind Alte, zumeist Hochbetagte, und Kinder.  Sie tut das nicht in erster Linie aus Nutzenerw&#228;gungen oder aus der &#220;berlegung heraus, dass ja jeder von uns jederzeit in die Lage der Hilfsbed&#252;rftigkeit geraten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gesellschaft, die etwas auf sich h&auml;lt, k&uuml;mmert sich besonders um diejenigen, die sich nicht mehr oder noch nicht selber helfen k&ouml;nnen. Das sind Alte, zumeist Hochbetagte, und Kinder.  Sie tut das nicht in erster Linie aus Nutzenerw&auml;gungen oder aus der &Uuml;berlegung heraus, dass ja jeder von uns jederzeit in die Lage der Hilfsbed&uuml;rftigkeit geraten kann. Vorrangig ist vielmehr die &Uuml;berzeugung, dass kein Mensch zur&uuml;ckgelassen, ausgesto&szlig;en oder beiseite geschoben werden darf.<ins datetime="2008-11-17T14:28" cite="mailto:PARLAKOM"><ins cite="mailto:PARLAKOM"></ins></ins></p>
<p><a href="http://hermann-kues.de/files/kinderarmut_politische_meinung-dez08.pdf">Artikel Kinderarmut in der Politischen Meinung Dezember 08</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><ins datetime="2008-11-17T14:28" cite="mailto:PARLAKOM"><ins cite="mailto:PARLAKOM"></ins></ins></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Integration als gesellschaftliche Zukunftsaufgabe</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 08:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Integration ist ein Schl&#252;sselthema f&#252;r die Zukunftsf&#228;higkeit Deutschlands. Die in den letzten Tagen ver&#246;ffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen dies: Jede vierte Familie in Deutschland hat einen Migrationshintergrund! Das hei&#223;t in Deutschland lebt in &#252;ber zwei Millionen von insgesamt 8,6 Millionen Familien mindestens ein Elternteil entweder mit einer ausl&#228;ndischen Staatsangeh&#246;rigkeit oder hat den deutschen Pass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Integration ist ein Schl&uuml;sselthema f&uuml;r die Zukunftsf&auml;higkeit Deutschlands. Die in den letzten Tagen ver&ouml;ffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen dies: Jede vierte Familie in Deutschland hat einen Migrationshintergrund! Das hei&szlig;t in Deutschland lebt in &uuml;ber zwei Millionen von insgesamt 8,6 Millionen Familien mindestens ein Elternteil entweder mit einer ausl&auml;ndischen Staatsangeh&ouml;rigkeit oder hat den deutschen Pass durch Einb&uuml;rgerung oder Einreise nach Deutschland erworben.<span style="text-decoration: underline"> </span>Diese Zahlen zeigen ganz klar, dass Deutschland zwar kein klassisches Einwanderungsland ist, aber in jedem Fall faktisch als Zuwanderungs- und Integrationsland gepr&auml;gt ist. Den damit verbunden zuk&uuml;nftigen Herausforderungen m&uuml;ssen wir uns stellen: denn diese Familien wollen und m&uuml;ssen sich in Deutschland wohl f&uuml;hlen, gerne hier leben und f&uuml;r ihre Kinder in diesem Land auch eine Zukunft sehen.</p>
<p><span id="more-3433"></span><br />
 Der Staat ist gefordert, hierf&uuml;r gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Ein Ansatzpunkt sind die Kindertageseinrichtungen und Schulen, die es erm&ouml;glichen m&uuml;ssen, dass die Kinder zu verantwortungsvollen Menschen heranwachsen, die auf die Anforderungen des Lebens vorbereitet sind.<br />
 Angesichts des demographischen Wandels und des wachsenden <span style="text-decoration: underline">Wettbewerbs um die besten K&ouml;pfe m&uuml;ssen wir auch zuk&uuml;nftig die ohnehin vorhandene Zuwanderung gezielt f&uuml;r die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen Deutschlands nutzen.</span> Hierf&uuml;r ist eine nachhaltige Integrationspolitik eine unabdingbare Voraussetzung.<br />
 Die soziale Wirklichkeit zeigt aber auch, dass beim Thema "Integration" nicht nur nach dem Staat und seiner Verantwortung gerufen werden darf, sondern das alle gesellschaftlichen Kr&auml;fte gefordert sind, aktiv zu werden und ihren Beitrag zu einem friedlichen Miteinander der verschiedenen Kulturen und auch Religionen zu leisten.<br />
 Mit dem aus dem <span style="text-decoration: underline">Integrationsgipfel</span> hervorgegangenen <span style="text-decoration: underline">Nationalen Integrationsplan</span> hat die Bundesregierung nicht nur Integration als Querschnittsaufgabe definiert und in den Mittelpunkt ihrer Politik ger&uuml;ckt, sondern eine Dialogform ins Leben gerufen, in dem es vor allem darum geht, nicht <span style="text-decoration: underline">&uuml;ber</span> Migrantinnen und Migranten, sondern unter Beteiligung aller gesellschaftlicher Gruppen <span style="text-decoration: underline">mit</span> ihnen zu reden.<br />
 Im Zentrum stehen dabei das Erlernen der Sprache, die Bildung, zu der auch die vorschulische F&ouml;rderung und der &Uuml;bergang von der Schule in den Beruf zu z&auml;hlen sind, die Integration in den Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Integration.<br />
 Um die Integrationsangebote zu strukturieren, wurde ein bundesweites Integrationsprogramm eingef&uuml;hrt. Es greift die Ergebnisse des Integrationsplans praxisorientiert auf und soll Angebote und Beteiligte, staatliche und nichtstaatliche Akteure langfristig zusammenzuf&uuml;hren. <br />
 Wichtig ist, miteinander ins Gespr&auml;ch zu kommen, sich auszutauschen und die Aktivit&auml;ten zu b&uuml;ndeln und festzuhalten, mit denen sich jeder Beteiligte einbringen kann.<br />
 <span style="text-decoration: underline">Zur Integration geh&ouml;ren immer zwei Seiten.</span> Die deutsche Gesellschaft und die Migranten. Beide Seiten pflegen Vorbehalte. Darauf muss man eingehen. Beide Seiten m&uuml;ssen Integration wollen. Denn Integration kann man nicht erzwingen, sie muss aus der Gesellschaft heraus kommen. Der Schl&uuml;ssel dazu ist der Dialog, den wir weiter pflegen m&uuml;ssen.<br />
 Es w&auml;re allerdings kurzsichtig, vom Integrationsgipfel und dem Integrationsplan zu viel zu erwarten; er ist in erster Linie ein politischer Impuls, der uns deutlich macht, dass wir zunehmend mehr in einer bunt gemischten Gesellschaft leben: <span style="text-decoration: underline">schon heute sind 15 Millionen Menschen aus 200 verschiedenen Staaten in unserem Land.</span> Unsere Gesellschaft hat sich durch das Zusammenleben mit ihnen kulturell, wirtschaftlich und politisch stark ver&auml;ndert. Wenn wir dies begriffen haben und uns alle gemeinsam um Integration bem&uuml;hen, ist schon viel gewonnen. Dies ist und soll auch weiterhin Aufgabe des Nationalen Integrationsplans sein.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Moment mal</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 13:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinungsforscher haben versucht, die Lebenszufriedenheit in verschiedenen europ&#228;ischen L&#228;ndern zu vergleichen und so herauszufinden, wie es um das Gl&#252;cklichsein im internationalen Vergleich bestellt ist. Dazu beobachteten sie die Passanten in den Fu&#223;g&#228;ngerzonen, notierten deren freundliche bis m&#252;rrische Mimik und ihre Laufgeschwindigkeit. Eine beschwingte Gangart galt als Indiz f&#252;r eine positive Lebenseinstellung, w&#228;hrend als eher pessimistisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinungsforscher haben versucht, die Lebenszufriedenheit in verschiedenen europ&auml;ischen L&auml;ndern zu vergleichen und so herauszufinden, wie es um das Gl&uuml;cklichsein im internationalen Vergleich bestellt ist. Dazu beobachteten sie die Passanten in den Fu&szlig;g&auml;ngerzonen, notierten deren freundliche bis m&uuml;rrische Mimik und ihre Laufgeschwindigkeit. Eine beschwingte Gangart galt als Indiz f&uuml;r eine positive Lebenseinstellung, w&auml;hrend als eher pessimistisch eingesch&auml;tzt wurde, wer entweder gehetzt daher kam oder gequ&auml;lt vorbeischlurfte.<br />
 Ob das die rechte Methode ist, dem Lebensgl&uuml;ck auf die Spur zu kommen, sei dahin gestellt. Originell ist sie schon.</p>
<p><span id="more-3435"></span></p>
<p>Man k&ouml;nnte auch zus&auml;tzlich messen (und hat das sicher schon getan), wie viele Kinderwagen und Rollst&uuml;hle &uuml;ber die Marktpl&auml;tze geschoben werden, ob miteinander geredet und gestikuliert oder geschwiegen und nach unten auf den Boden gestarrt wird. In der besagten Untersuchung schnitten &uuml;brigens nicht, wie vorher erwartet, die S&uuml;dl&auml;nder besonders gut ab, sondern die Schweizer.Gl&uuml;ck ist trotzdem mehr, als sich auf fr&ouml;hlichen Gesichtern oder am geschwinden Schritt ablesen l&auml;sst. Der griechische Philosoph Aristoteles fand schon 350 Jahre vor Christus heraus, dass es sich erst dann richtig einstellt, wenn der Mensch das konsequent tut, was er als wertvoll erkannt hat. Gl&uuml;ck, so meinte er, falle uns nicht in den Scho&szlig;, sondern m&uuml;sse man sich verdienen. So wie man ein guter Architekt erst mit der Zeit wird, wenn man immer sch&ouml;nere und zweckm&auml;&szlig;igere H&auml;user baut, oder ein Musiker, wenn man best&auml;ndig &uuml;bt und spielt, so werde man ein gl&uuml;cklicher Mensch, wenn man sich darin &uuml;bt, das Richtiges zu tun, und deshalb mit sich selbst im Reinen ist.<br />
 So gesehen kann jemand gar nicht fr&ouml;hlich pfeifend daherkommen, weil er vielleicht viel Verantwortung tr&auml;gt oder eine schwere Pr&uuml;fung vor sich sieht, und trotzdem ist er ein gl&uuml;cklicher Mensch.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Protokoll Chat &quot;Erfahrung ist Zukunft&quot; vom 10.12.2007</title>
		<link>http://hermann-kues.de/protokoll-chat-erfahrung-ist-zukunft-vom-10122007</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 15:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Protokoll zum Chat in der Chatreihe "Erfahrung ist Zukunft" mit Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekret&#228;r im Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 10.12.2007
Moderator:
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Chat-Besucherinnen und -Besucher!
Ab 15.00 Uhr steht Ihnen Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekret&#228;r im Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), in unserem Live-Chat zur Verf&#252;gung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hermann-kues.de/files/bilder/chat.jpg"><img class="linksrah" src="http://hermann-kues.de/files/bilder/.thumbs/.chat.jpg" border="0" alt=".chat Protokoll Chat Erfahrung ist Zukunft vom 10.12.2007" width="200" height="172" align="left" title="Protokoll Chat Erfahrung ist Zukunft vom 10.12.2007" /></a>Protokoll zum Chat in der Chatreihe "Erfahrung ist Zukunft" mit Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundesministerium f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 10.12.2007</p>
<p>Moderator:<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Chat-Besucherinnen und -Besucher!</p>
<p>Ab 15.00 Uhr steht Ihnen Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundesministerium f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), in unserem Live-Chat zur Verf&uuml;gung. Das Thema: "Alter als Chance begreifen".<br />
Das Alter bietet viele Chancen und M&ouml;glichkeiten &#8211; f&uuml;r freiwilliges Engagement, die Weitergabe von Erfahrungen, gemeinsames Lernen und Leben.<br />
Altes Eisen oder mitten im Leben? Wo k&ouml;nnen sich &Auml;ltere freiwillig engagieren? Wie k&ouml;nnen sie ihre Erfahrungen an J&uuml;ngere weitergeben? Dr. Hermann Kues beantwortet im Live-Chat Ihre Fragen &#8211; wir freuen uns &uuml;ber Ihre Beteiligung.</p>
<p>Sie k&ouml;nnen Ihre Fragen bereits jetzt abschicken! Wir werden diese kurz vor Chatbeginn ver&ouml;ffentlichen.</p>
<p>Moderator:<br />
Herr Dr. Hermann Kues ist nun eingetroffen und wird ab 15.00 Uhr Ihre Fragen beantworten.<br />
Sie haben nun die M&ouml;glichkeit, Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf einen spannenden und informativen Chat zum Thema "Alter als Chance begreifen".</p>
<p>Meyer:<br />
Hallo Herr Kues. Wir arbeiten in unserem Verein bisher haupts&auml;chlich mit j&uuml;ngeren freiwilligen Helfern. Mit &Auml;lteren haben wir nur wenige Erfahrungen. Sicherlich haben &auml;ltere Menschen bestimmt andere Erwartungen und W&uuml;nsche. Wo gibts dazu Informationen?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Es gibt den generations&uuml;bergreifenden Freiwilligendienst. Das Einfachste ist, Sie klicken www.bmfsfj.de an. Es ist in der Tat so, dass &auml;ltere Menschen andere Erwartungen haben. Wer Freiwilligen-Arbeit leistet, z.B. im &Uuml;bergang von der Schule zur Ausbildung, hat andere Motive als der fitte &Auml;ltere, der die vorhandenen Potenziale einbringen m&ouml;chte.</p>
<p>stern11:<br />
hallo</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Ebenfalls Hallo. Der Chat hat begonnen.</p>
<p>Christoph Hahn:<br />
Hallo Hr. Dr. Kues! Wie k&ouml;nnen viele &Auml;ltere von den Initiativen erfahren? Nicht alle nutzen das Internet!</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Ganz einfach: Schreiben Sie das Familienministerium an. Sie werden dort alles N&ouml;tige erfahren.</p>
<p>H. Meyer:<br />
Hr. Dr. Kues, glauben Sie, dass sich in Zukunft auch in den Unternehmen die Erkenntnis durchsetzen wird, dass &Auml;ltere im Betrieb auch ein gro&szlig;er Gewinn sein k&ouml;nnen?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Davon bin ich fest &uuml;berzeugt. Die Arbeitskr&auml;fteentwicklung bedingt einfach, dass auch st&auml;rker &Auml;ltere eingesetzt werden. Und kluge Unternehmer wissen l&auml;ngst: Neue Besen kehren gut, aber alte kennen besser die Ecken.</p>
<p>Peter Pan:<br />
Hallo Herr Dr. Kues, welche Chancen sehen Sie, Engagement von &auml;lteren Menschen im Bildungsbereich gesetzlich zu f&ouml;rdern? Es gibt zu wenige und immer h&auml;ufiger auch zu &uuml;berforderte junge Lehrer, meiner Meinung nach w&auml;ren Seniorinnen und Senioren eine wertvolle Erg&auml;nzung in diesem Sektor!</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Man muss nicht alles gesetzlich f&ouml;rdern. Freiwilligen-Agenturen gelingt es heute schon, die Arbeit der Schulen zu erg&auml;nzen, wenn es um die F&ouml;rderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund geht.</p>
<p>Brigitte Neumann:<br />
Herr Dr. Kues, was tun Sie und Ihre Partei daf&uuml;r, Senioren als Teil der Gesellschaft zu st&auml;rken?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Das Entscheidende ist, dass wir Alter nicht nur als Defizitsituation begreifen, sondern als Chance, also erkennen, dass auch der &auml;ltere Mensch Potenziale hat, die wichtig sind f&uuml;r unser Land und die ihm auch eine M&ouml;glichkeit der Teilhabe bieten, in der Arbeitswelt, aber auch in der Gesellschaft allgemein.</p>
<p>Anna M.:<br />
Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit dem sozialen Engagement von Senioren gemacht? Wie viele sind &uuml;berhaupt bereit, sich freiwillig zu engagieren?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Nach dem Freiwilligensurvey ist es so, dass ein Drittel der Senioren bereits freiwillig engagiert und ein weiteres Drittel an M&ouml;glichkeiten interessiert ist. Wenn ich mich im Internet informiere, stelle ich fest, dass es eine F&uuml;lle von Initiativen gibt, die l&auml;ngst ihre Arbeit aufgenommen haben. Ich erlebe auch zunehmend selbstbewusste Seniorinnen und Senioren, die gerne ihre Erfahrungen weitergeben und dieses auch als Erf&uuml;llung betrachten. Umgekehrt m&uuml;ssen wir als Gesellschaft anerkennen, dass wir das Engagement der Seniorinnen und Senioren dringend brauchen.</p>
<p>Erler07:<br />
Guten Tag Herr Kues, eine Frage zum Ehrenamt: werden engagierte Senioren denn besonders unterst&uuml;tzt? Wie genau?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Nat&uuml;rlich werden sie unterst&uuml;tzt, konkret zum Beispiel durch die Einrichtung der Mehrgenerationenh&auml;user, ebenso wie durch die Freiwilligendienste. Hier entsteht bereits ein Netzwerk. Entscheidend ist, dass Seniorinnen und Senioren sich hier auch tats&auml;chlich einbringen!</p>
<p>Herby:<br />
Sehr geehrter Herr Dr. Kues,<br />
plant die Bundesregierung weitere konkrete Internetprojekte f&uuml;r Senioren?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Sie haben sicherlich verfolgt, dass sich im laufenden Jahr bereits eine Menge getan hat. Wir werden unsere Angebotsseiten weiter vervollst&auml;ndigen, konkretisieren und aktualisieren.</p>
<p>Genior:<br />
Sehr geehrter Herr Dr. Kues, ich w&uuml;rde mich gerne mit zwei Fragen an Sie wenden: Ab wann geh&ouml;rt man zu dieser Zielgruppe, die z.B. in diesem Internetauftritt "Alter" genannt wird und wer legt das fest. Augenscheinlich ist die Altersgruppe 50  in allen Lebensbereichen &auml;u&szlig;erst heterogen.<br />
Welchen konkreten Mehrwert/Nutzen erhoffen Sie sich durch eine derartige Veranstaltung.</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Der Begriff "Alter" ist relativ. Es richtet sich sehr stark nach dem Sachbereich: Beim Fu&szlig;ballspielen hei&szlig;t der 19j&auml;hrige Senior und empfindet das eher als Ehrentitel. Wenn Sie den r&uuml;stigen 50-J&auml;hrigen als Senior ansprechen, ist er vielleicht verwundert. Der Dachdecker ist mit 60 Jahren sicherlich eher schon &auml;lter von seinen Empfindungen. Der am Ehrenamt Interessierte bl&uuml;ht vielleicht erst richtig auf. Also: Es h&auml;ngt vom Betrachtungsfeld ab, aber auch von den pers&ouml;nlichen Empfindungen.</p>
<p>Peter Pan:<br />
Herr Dr. Kues, immer wieder h&ouml;rt man von der Zielgruppe der Senioren, die in Zukunft den Konsummarkt beherrschen wird. Nur leider ist in der Werbung noch immer nichts davon zu sehen. Dabei ist der Konsum von &auml;lteren Menschen vermutlich sehr viel entschleunigter und daher auch ein positiver f&uuml;r unsere hektische Gesellschaft. Kann die Politik &uuml;berhaupt etwas tun, um diese Ver&auml;nderung zu f&ouml;rdern?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Die Zahlen belegen, dass es so ist. In vielen G&uuml;tergruppen (z.B. Nahrungsmittel, Bekleidung, Reisen) sind sie sogar f&uuml;r fast 50 Prozent der Konsumausgaben verantwortlich. Die &uuml;ber 50-J&auml;hrigen sind die Zielgruppe mit dem h&ouml;chsten Wachstumspotenzial. Wir f&ouml;rdern nicht die Ver&auml;nderung, wir begleiten sie, beispielsweise durch Auslobung eines Wettbewerbs "Seniorenfreundliche Verpackung".</p>
<p>wolfsc1:<br />
Sehr geehrter Herr Dr. Kues,<br />
die &auml;ltere Generation in Deutschland verf&uuml;gt &uuml;ber eine enorme Kaufkraft. Dennoch hat man das Gef&uuml;hl, die Wirtschaft orientiert sich haupts&auml;chlich an den Bed&uuml;rfnissen der j&uuml;ngeren Menschen. Was kann getan werden, um das zu &auml;ndern? M&uuml;ssten nicht auch die Unternehmen selbst Interesse daran haben?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Kluge Unternehmer werden gewiss selbst Interesse daran haben. Ich habe den Eindruck, dass die Wirtschaft gerade dabei ist umzulernen. Ich beziehe das auch auf die Werbung.</p>
<p>Hans Trumpf:<br />
in welcher Weise kann Ihr Haus die Bildung von Alten-WGs unterst&uuml;tzen? Und welche Instrumente stehen bereit, um Alte am urbanen Leben weiter teilhaben zu lassen?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Bei uns spielt das Thema "Wohnen im Alter" eine gro&szlig;e Rolle. Wir haben zum Beispiel das Modellprogramm "Neues Wohnen &#8211; Beratung und Kooperation f&uuml;r mehr Lebensqualit&auml;t im Alter" entwickelt mit dem Ziel, dass &auml;ltere Menschen m&ouml;glichst lange in der vertrauten Wohnung bleiben k&ouml;nnen. Die unmittelbare Umsetzung muss allerdings vor Ort erfolgen. Dazu k&ouml;nnen eben auch Alten-WGs z&auml;hlen.</p>
<p>Edith M.:<br />
Hallo Hr. Kues! Sie sagen, man kann das Familienministerium kontaktieren. Das ist ja eine gro&szlig;e Beh&ouml;rde. Das Engagement findet ja aber direkt im Kiez oder Bezirk statt. Also wo kann man sich denn schon im Kiez hinwenden wenn man sich engagieren m&ouml;chte? Gibt es da auf Bezirksebene ein Netzwerk oder Information?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Auf der Website www.erfahrung-ist-zukunft.de gibt es einen Angebotsfinder. Vielleicht hilft ihnen der weiter.</p>
<p>Walther55:<br />
Herr Dr. Kues, Mehrgenerationenh&auml;user sind gerade in aller Munde. Was versteht man darunter eigentlich genau?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Mehrgenerationenh&auml;user sind Orte, in denen generations&uuml;bergreifende, familienunterst&uuml;tzende Dienstleistungen geboten werden. Informationen finden Sie auf der Website www.mehrgenerationenhaeuser.de.</p>
<p>stern11:<br />
Was halten Sie von der Verl&auml;ngerung der HartzIV-Bez&uuml;ge f&uuml;r &auml;ltere Arbeitslose? Meiner Meinung nach kein probates Mittel f&uuml;r &auml;ltere Arbeitslose. Nur machtpolitisches Getue, oder?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
&Auml;ltere brauchen Arbeit. Eine Verl&auml;ngerung der Hartz-IV-Bez&uuml;ge hilft nur kurzfristig.</p>
<p>Christoph Hahn:<br />
Glauben Sie, dass es die Bereitschaft und auch die M&ouml;glichkeit gibt, sich auch im Ruhestand weiterhin irgendwie in seinem alten Betrieb zu engagieren? Wie k&ouml;nnte das aussehen? F&uuml;r viele ist die Bindung stark, aber man m&ouml;chte auch niemandem zur Last fallen oder sich dort unerw&uuml;nscht f&uuml;hlen</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Wenn man erst im Ruhestand ist, ist es schwieriger. Ansonsten brauchen wir generell flexiblere &Uuml;berg&auml;nge von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand. Hierf&uuml;r gibt es je nach Betrieb auch Regelungen, zum Beispiel durch spezielle vertragliche Vereinbarungen.</p>
<p>billa:<br />
Mit welchen konkreten Ma&szlig;nahmen wollen Sie das freiwillige Engagement der &Auml;lteren f&ouml;rdern bzw. die Engagementquoten erh&ouml;hen? Braucht es nicht mehr Infrastruktureinrichtungen wie Seniorenb&uuml;ros etc. auf kommunaler Ebene, die neue Zug&auml;nge zum Engagement er&ouml;ffnen?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Es gibt eine F&uuml;lle von Modellversuchen. Die konkrete Struktur muss vor Ort geschaffen werden. Die bisherigen Einrichtungen wie Seniorenb&uuml;ros sind bereits jetzt sehr aktiv. Vor allem aber ist es notwendig, dass sich Menschen bereit erkl&auml;ren, sich hier zu engagieren. &Uuml;ber das Internet gibt es eine aktuelle Information &uuml;ber Beispiele aus der Praxis.</p>
<p>Berliner:<br />
Welche M&ouml;glichkeiten der Weiterbildung gibt es f&uuml;r Rentner? Wahrscheinlich ist es ja auch f&uuml;r das Ehrenamt gut, wenn man z.B. gewisse technische Kenntnisse hat f&uuml;r den Computer oder dergleichen. Wohin kann man sich da wenden?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Sehen Sie sich einmal das Programm Ihrer Volkshochschule an, und Sie werden sich wundern, was es alles gibt.</p>
<p>Markus:<br />
Sehr geehrter Hr. Dr. Kues, meine Frage schlie&szlig;t eigentlich an die von Anna M. an: Wie werden eigentlich konkrete Zahlen &uuml;ber &Auml;ltere und ihr Engagement ermittelt?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Die Bundesregierung hat aktuelle Zahlen in ihrem Freiwilligensurvey ermittelt. Dieser wird in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden aktualisiert.</p>
<p>Peter Pan:<br />
F&uuml;r Jugendliche gibt es das Freiwillige &Ouml;kologische Jahr. Gibt es denn auch spezielle Freiwilligen-Programme, bei denen sich Senioren f&uuml;r den Umwelt- und Klimaschutz engagieren k&ouml;nnen? Ist so etwas vielleicht geplant?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Es gibt den generations&uuml;bergreifenden Freiwilligendienst, bislang allerdings nur als Modellprogramm. Ab Mitte 2008 wird es ein Regelprogramm geben.</p>
<p>Genior:<br />
Sehr geehrter Herr Dr. Kues, gibt es Studien/Ergebnisse &uuml;ber den Anteil der &uuml;ber 50j&auml;hrigen bei interaktiven Diensten wie z.B. Chats und Foren im Internet?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Die gibt es nicht, da im Chat keiner sein Alter angeben muss. Vermutlich ist es so, dass der Anteil der Senioren immer gr&ouml;&szlig;er geworden ist.</p>
<p>stern11:<br />
Wie denken Sie pers&ouml;nlich &uuml;ber das Renteneintrittsalter 67?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Ich bin daf&uuml;r. Man muss bedenken, dass es erst im Jahre 2012 beginnt. Wegen des langsamen Anstiegs bis zum Jahre 2024 kann sich jeder darauf einstellen. Im &Uuml;brigen steigt parallel die Lebenserwartung schneller.</p>
<p>Moderator:<br />
Liebe Chat-Besucherinnen und -Besucher, Sie haben jetzt noch etwa 15 Minuten Zeit, Ihre Fragen an Dr. Hermann Kues zu stellen. Der Chat geht noch bis 16.00 Uhr.</p>
<p>Herby:<br />
Sehr geehrter Herr Dr. Kues,<br />
empfinden Sie sich selbst denn bereits als Senior?<br />
Was genau verstehen Sie, spontan, unter einem Senior?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
In der Regel nicht. Je mehr ich mich allerdings mit Fragen der Altenpolitik besch&auml;ftige, umso mehr kann ich mich hinein versetzen.</p>
<p>H. Meyer:<br />
Es gibt inzwischen auch viele Rentner, die ihre freie Zeit nutzen, um wieder die Universit&auml;t zu besuchen. Das scheint manche junge Studenten zu ver&auml;rgern, weil die Pl&auml;tze in den H&ouml;rs&auml;len sowieso knapp sind. Wie kann man da einen Konsens finden? Sollen die Universit&auml;ten die Aufnahme von Senioren beschr&auml;nken?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
F&uuml;r viele &Auml;ltere bietet der Ruhestand die M&ouml;glichkeit, Bildungsangebote zu nutzen, die man in j&uuml;ngeren Jahren nicht in Anspruch nehmen konnte. Dies sollte man auch aufrechterhalten. Dazu gibt es allerdings nicht nur in Universit&auml;ten gute Angebote, sondern auch in der zunehmenden zahl von Seniorenakademien und Universit&auml;ten des dritten Lebensalters, in denen &Auml;ltere Lernende und Lehrende sind.</p>
<p>Brigitte Neumann:<br />
Gibt es in Berlin Mehrgenerationenh&auml;user und wie wird versucht, die j&uuml;ngeren Generationen daf&uuml;r zu begeistern bzw. wie ist die Bereitschaft der J&uuml;ngeren?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Ja, es gibt Mehrgenerationenh&auml;user. Die Adressen k&ouml;nnen Sie auf www.mehrgenerationenhaeuser.de erfahren. In den Mehrgenerationenh&auml;usern gibt es Angebote f&uuml;r alle Lebensalter. Wir haben bislang auch eine recht gute Resonanz der j&uuml;ngeren Generation feststellen k&ouml;nnen.</p>
<p>stern11:<br />
"Eine Verl&auml;ngerung der Hartz-IV-Bez&uuml;ge hilft nur kurzfristig."<br />
Nein, es hilft gar nicht. Eine ordentliche Vermittlung w&uuml;rde helfen, aber nicht eine Verl&auml;ngerung. Das hat nur Symbolcharakter und soll dem "Gerechtigkeitsgef&uuml;hl" helfen.</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
F&uuml;r den, der nicht vermittelt worden ist, ist es im ersten Moment schon eine Hilfe. Generell gilt allerdings das eben Gesagte: Er braucht Erwerbsarbeit.</p>
<p>Herr Helm:<br />
Hallo Hr. Dr. Kues: Ich habe eine eher allgemeine Frage: der demographische Wandel, also dass es immer mehr &Auml;ltere gibt, wird ja als gro&szlig;es Problem dargestellt. Z.B. der Herausgeber Frank Schirrmacher stellt das Ganze in einem Buch als be&auml;ngstigendes Szenario dar. Aber wie sicher sind denn solche Prognosen? Kann es nicht sein, dass sich die Situation in 30 oder 40 Jahren vielleicht doch wieder anders darstellt? Man kann doch gar nicht so weit in die Zukunft blicken " 1967 hatte man auch ganz andere Vorstellungen, wie es 2007 aussehen k&ouml;nnte.</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Katastrophenszenarien a la Schirrmacher helfen meines Erachtens nicht weiter. Nat&uuml;rlich ist es so, dass die Menschen, die in den letzten 30 Jahren nicht geboren worden sind, auch keine Kinder bekommen werden. Insofern gibt es einen klaren, nicht zu bestreitenden Trend. Aber wir sollten dennoch sehen, in welchem Umfang wir umsteuern k&ouml;nnen. Das f&auml;ngt an bei der Beantwortung der Frage, wie die Lebensbedingungen f&uuml;r Familien mit Kindern verbessert werden k&ouml;nnen und geht hin bis zur Beantwortung der Frage, welche Potenziale im Alter vorhanden sind, die genutzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>HansHerrman:<br />
Was kann jeder Einzelne von uns tun um Senioren als Teil der Gesellschaft zu st&auml;rken?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Zum Beispiel ein realistisches Bild vom Alter vermitteln helfen, also weder Katastrophenszenario noch Blau&auml;ugigkeit.</p>
<p>ludwig:<br />
Wenn wirklich sehr viele &Auml;ltere sich freiwillig engagieren, wie Ihre Initiative das fordert, sehen Sie nicht auch die Gefahr, dass dise dann den J&uuml;ngeren die Arbeit wegnehmen, also am Ende Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden. Das kann doch niemand wollen!</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Nein, das glaube ich gar nicht. Es gibt so viel zu tun, dass Platz f&uuml;r alle da ist. Schon bei der Erwerbsarbeit war es falsch, Alt und Jung gegeneinander auszuspielen.</p>
<p>kurt:<br />
w&auml;re es nicht sinnvoll Firmen mit einer Art Quotenregelung zu belegen, die da Besagt: so-und-soviel Prozent der Mitarbeiter m&uuml;ssen &uuml;ber 45-50 Jahren liegen?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Es gibt bereits jetzt einen erheblichen Anstieg der 55- bis 64-J&auml;hrigen, die erwerbst&auml;tig sind. Der Trend geht ganz klar in diese Richtung. Quoten w&auml;ren nur eine Notl&ouml;sung.</p>
<p>suse:<br />
Hallo Herr Kues, sollten nicht Weiterbildungen f&uuml;r Arbeitnehmer st&auml;rker gef&ouml;rdert werden? Nur wenn wir lernf&auml;hige "Alte" haben, dann k&ouml;nnen Sie auch noch als Senioren im Berufsleben erfolgreich sein. Gibt es hierzu Pl&auml;ne der Bundesregierung?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Es gibt dazu Modellprojekte des Bildungsministeriums, allerdings sind die Unternehmen selbst wie auch die Arbeitnehmer st&auml;rker gefordert.</p>
<p>Berliner:<br />
Ich habe das Gef&uuml;hl, es gibt mehr alte Menschen, die arm sind. Das f&auml;llt einem schon richtig auf der Stra&szlig;e auf. Oder ist das subjektiv? Zum Beispiel gibt es viele Alte, die Flaschen sammeln gehen m&uuml;ssen! Das ist ja entw&uuml;rdigend! Hier m&uuml;sste auch geholfen werden!</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Zur Vermeidung von Armut im Alter gibt es die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Diese sichert den &auml;lteren Menschen in jedem Fall das, was sie zum Leben brauchen, und zwar grunds&auml;tzlich ohne dass vom Amt R&uuml;ckgriff bei ihren Kindern genommen wird.<br />
Die aktuellen Zahlen belegen, dass &auml;ltere Menschen nach wie vor vergleichsweise wenig von Armut betroffen sind. Ende 2006 bezogen nur rund 2 % der &uuml;ber 65j&auml;hrigen und &Auml;lteren Leistungen der eben genannten Grundsicherung. Im europaweiten Vergleich schneidet Deutschland beim Armutsrisiko der &Auml;lteren gut ab und geh&ouml;rt zu dem Drittel der EU-Staaten mit dem niedrigsten Armutsrisiko.</p>
<p>billa:<br />
In einem vorangegangenen Beitrag haben Sie angek&uuml;ndigt, dass es 2008 ein Regelprogramm f&uuml;r die generations&uuml;bergreifenden Freiwilligendienste geben wird. Was verstehen Sie darunter?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Eben die Konsequenz aus einem Modellprogramm, n&auml;mlich die M&ouml;glichkeit, sich bei feststehenden Tr&auml;gern um einen Freiwilligendienst bewerben zu k&ouml;nnen.</p>
<p>ChrisSchmitz:<br />
Herr Dr. Kues, im vielen L&auml;ndern wird die Erfahrung &auml;lterer Menschen viel mehr gesch&auml;tzt als hierzulande. Warum haben die Senioren in unserem Land einen so schlechten Stand? Ist das auch eine kulturelle Frage?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Das moderne Wissen veraltet relativ schnell, zu lange war das Augenmerk auf dem gelernten Wissen im Jugendalter fixiert. Es setzt sich aber doch inzwischen die Erkenntnis durch, dass auch Erfahrung ein Wert ist und dass &auml;ltere Menschen Schl&uuml;sselqualifikationen besitzen, die in vielen gesellschaftlichen Bereichen wichtig sind.</p>
<p>Manzana:<br />
Im Sektor Maschinenbau fehlen heute bereits Ingenieure, aber in vielen Unternehmen haben ausgebildete Ingenieure &uuml;ber 40 bereits keine Chance mehr. Sind Sie der Meinung, dass die Bundesregierung genug macht, um hier eine Bewusstseins&auml;nderung herbeizuf&uuml;hren?</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Wer &uuml;ber 40-j&auml;hrige Ingenieure nicht einstellt, darf sich nicht &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel beklagen. Hier ist die Politik eben nicht gefordert. Es gibt auch Unternehmen, die deswegen einen Mangel haben, weil sie ihre Mitarbeiter zu schlecht bezahlen, zu wenig in die Fort- und Weiterbildung investieren. Hier muss der eine oder andere Personalchef auch noch dazulernen.</p>
<p>Dr. Hermann Kues:<br />
Vielen Dank, dass Sie sich am Chat beteiligt haben. Es hat mir Spa&szlig; gemacht. Alle weiteren Informationen finden die erfahrenen Chatter auf der Homepage des Familienministeriums www.bmfsfj.de.</p>
<p>Moderator:<br />
Liebe Chat-Besucherinnen und -Besucher, der Chat ist nun beendet!</p>
<p>Wir bedanken uns bei Ihnen und nat&uuml;rlich bei Herrn Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundesministerium f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), f&uuml;r die interessante Diskussion. Aufgrund der regen Beteiligung konnten wir leider nicht jede Frage beantworten. Wir werden jedoch noch auf unbeantwortete Fragen eingehen und die Antworten zusammen mit dem Protokoll dieses Chats auf der Internetseite www.erfahrung-ist-zukunft.de bereit stellen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Erziehungsziele in einer pluralen Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 13:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;Erziehungsziele sind keine Neujahrsvors&#228;tze. Sie werden nicht heute gefasst, um morgen schon vergessen zu sein. Die meisten zeigen sich bei n&#228;herem Hinsehen als v&#246;llig unabh&#228;ngig von den Lebensstilen, Milieus und sogar Kulturen. Ehrfurcht vor dem Leben, Respekt vor dem Alter, dem anderen Geschlecht und dem Schw&#228;cheren, Achtung der W&#252;rde des andern, seiner Eigenarten und seines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 11pt;font-family: &quot;Times New Roman&#038;quot">&#8230;Erziehungsziele sind keine Neujahrsvors&auml;tze. Sie werden nicht heute gefasst, um morgen schon vergessen zu sein. Die meisten zeigen sich bei n&auml;herem Hinsehen als v&ouml;llig unabh&auml;ngig von den Lebensstilen, Milieus und sogar Kulturen. Ehrfurcht vor dem Leben, Respekt vor dem Alter, dem anderen Geschlecht und dem Schw&auml;cheren, Achtung der W&uuml;rde des andern, seiner Eigenarten und seines Eigentums, Hingabebereitschaft und Beziehungsf&auml;higkeit " &uuml;ber all diese Ziele<span> </span>wird es kaum ernsthaften Streit geben k&ouml;nnen. Sie finden sich in den Zehn Geboten ebenso wie im Grundgesetz. Sie sind nicht verhandelbar. Das liegt, wie Hans Joas deutlich gemacht hat, daran, dass wir Menschen Werte nicht w&auml;hlen, sondern von ihnen ergriffen werden. W&auml;hrend Normen und Regeln als eine mehr oder weniger sinnvolle Beschneidung unserer Freiheit verstanden und entsprechend mehr oder weniger befolgt werden k&ouml;nnen, ist es mit Werten anders. Sie begeistern uns. Deshalb kann es auch keine Erziehung ohne Begeisterung geben&#8230;.</span></p>
<p><a href="http://hermann-kues.de/files/2009/05/kas-erziehungsziele-mai20071.pdf">Gesamter Artikel</a></p>
<p><a href="http://hermann-kues.de/files/2009/05/kas-erziehungsziele-mai2007.pdf"></a><a href="http://hermann-kues.de/files/erziehungsziele-in-einer-pluralen-gesellschaft.doc"><br />
</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Moment mal</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 13:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jede Medaille, so der Volksmund, hat zwei Seiten. Entsprechend f&#228;llt uns zu jedem Pro ein Contra, zu jedem Vorschlag ein Gegenvorschlag und zu jedem Ja ein Nein ein. Wir denken in Gegens&#228;tzen. "Ja, aber &#8230;" ist eine unserer beliebtesten Formeln. Das belebt die Diskussion, nicht nur in der Politik, und ist an sich auch nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Medaille, so der Volksmund, hat zwei Seiten. Entsprechend f&auml;llt uns zu jedem Pro ein Contra, zu jedem Vorschlag ein Gegenvorschlag und zu jedem Ja ein Nein ein. Wir denken in Gegens&auml;tzen. "Ja, aber &#8230;" ist eine unserer beliebtesten Formeln. Das belebt die Diskussion, nicht nur in der Politik, und ist an sich auch nichts Schlechtes. Trotzdem t&auml;te es uns manchmal gut, die Dinge st&auml;rker aufeinander hin zu denken als sie auseinander zu dividieren.</p>
<p><span id="more-3434"></span></p>
<p>Ein aktuelles Beispiel: Nat&uuml;rlich ist es gut, wenn junge Eltern sich ihrem Kind widmen und einer der beiden (vielleicht sogar der Vater) eine Zeitlang ganz zuhause bleibt. Diese Elternpause ist ein Segen f&uuml;r alle und hat es verdient, von der Gesellschaft unterst&uuml;tzt zu werden. Parallel dazu muss sie solche Eltern f&ouml;rdern, die weiter im Job bleiben und entlastet werden m&uuml;ssen, damit sie nicht unter der Doppelbelastung von Beruf und Familie das Kind mehr als Last denn als Bereicherung ihres Lebens erfahren. Das gilt &uuml;brigens besonders f&uuml;r Alleinerziehende, und rund ein Viertel aller Kinder in Deutschland wachsen in "unvollst&auml;ndigen" Familien auf.<br />
 Wir sollten beide Modelle aufeinander zu denken. Daran hapert es aber. Viel zu leicht f&auml;llt es uns n&auml;mlich, die Pole gegeneinander auszuspielen. <br />
 Ein bekannter Chirurg erz&auml;hlte neulich, dass manche Patienten die Sterne danach befragen, ob ein Operationstermin g&uuml;nstig oder ung&uuml;nstig liegt. Er selbst h&auml;lt das f&uuml;r Aberglauben, den er mit einer Handbewegung abtun k&ouml;nnte. Warum aber, so fragt er, nicht ein bisschen gro&szlig;z&uuml;gig sein, die Sorgen des Patienten ernst zu nehmen und, wenn es denn m&ouml;glich ist, die Operation auf einen Tag legen, an dem die Sterne g&uuml;nstig stehen? <br />
 Diese Gro&szlig;z&uuml;gigkeit des Denkens w&uuml;rde manche Diskussion effektiver machen.  Ihr Grundmuster ist einfach: Wir brauchen das eine, aber das andere brauchen wir eben auch.<br />
 Mindestens k&ouml;nnte die Fastenzeit uns dazu anregen, auf kernige "Schlag-Worte" zu verzichten, mit denen nicht nur Gegens&auml;tze verst&auml;rkt, sondern auch Gr&auml;ben aufgerissen werden, die sich sp&auml;ter nur schwer wieder zusch&uuml;tten lassen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Chancengleichheit f&#252;r Menschen mit Behinderungen</title>
		<link>http://hermann-kues.de/chancengleichheit-fur-menschen-mit-behinderungen-2</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 11:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>torstentietz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[christliches Menschenbild]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Chancengleichheit f&#252;r Menschen mit Behinderungen 
Selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
Berlin:- ?Wir m&#252;ssen die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen f&#246;rdern, Diskriminierungen unterbinden und ihnen eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erm&#246;glichen?, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues anl&#228;sslich der beschlossenen Unterzeichnung eines UN-&#220;bereinkommens &#252;ber die Rechte behinderter Menschen durch die Bundesregierung. 
?Die Unterzeichnung der Konvention ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chancengleichheit f&uuml;r Menschen mit Behinderungen </p>
<p>Selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben</p>
<p>Berlin:- ?Wir m&uuml;ssen die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen f&ouml;rdern, Diskriminierungen unterbinden und ihnen eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erm&ouml;glichen?, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues anl&auml;sslich der beschlossenen Unterzeichnung eines UN-&Uuml;bereinkommens &uuml;ber die Rechte behinderter Menschen durch die Bundesregierung. </p>
<p>?Die Unterzeichnung der Konvention ist ein Meilenstein f&uuml;r &uuml;ber 600 Millionen behinderte Menschen auf der Welt?, so Kues weiter. Sie halte fest, dass behinderte Menschen ein unver&auml;u&szlig;erliches Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, Solidarit&auml;t, Chancengleichheit und Menschenw&uuml;rde h&auml;tten. Ziele, die auch durch die Gesetzgebung auf nationaler Ebene verfolgt w&uuml;rden. ?An Stelle der Versorgung und F&uuml;rsorge steht insbesondere die selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Mittelpunkt unserer Politik?, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.  Als Beispiel sei hier der ab dem 1. Januar 2008 geltende Rechtsanspruch auf ein ?Pers&ouml;nliches Budget? in Form von Geldbetr&auml;gen oder Gutscheinen zu nennen. Menschen mit Behinderungen sollten mit diesen Mitteln selbst entscheiden, wann und wie sie Leistungen in Anspruch nehmen wollen. Dies st&auml;rke die Teilhabe behinderter Menschen am Gesellschaftsleben, so Kues. ?Ein weiteres Ziel lautet, bestehende Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse behinderter Menschen zu sichern?, h&auml;lt Kues fest. Denn der eigene Verdienst sei eine nicht zu ersetzende Grundlage f&uuml;r Unabh&auml;ngigkeit von Anderen. Hier unterst&uuml;tze die Bundesregierung das f&uuml;r alle Betriebe verpflichtende betriebliche Eingliederungsmanagement. Es solle Arbeitnehmern, die &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum arbeitsunf&auml;hig sind, helfen, den Wiedereinstieg m&ouml;glichst fr&uuml;hzeitig zu schaffen.  </p>]]></content:encoded>
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