Rede zum Jugendfreiwilligendienst – 6. März 2008
Frau Präsidentin!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Bei dem Gesetz, über das wir heute reden, gibt der Staat nicht Milliardenbeträge für eine Leistung aus; dennoch wird mit diesem Gesetz eine wichtige Weichenstellung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft vorgenommen.
Es geht nicht darum, das zu tun, worauf die Anträge der Oppositionsfraktionen hinauslaufen, nämlich mehr Geld auszugeben. Es geht vielmehr darum – der Kollege Gehring hat es angesprochen -, das vorhandene Potenzial der Bürgerinnen und Bürger, der Jugendlichen, sich freiwillig einzubringen, auszuschöpfen.
Mindestens so wichtig ist, dass wir eine Antwort auf die Überforderung des Staates finden. Der Staat ist, wenn er all das, was an Aufgaben anfällt, allein schultern will, finanziell und strukturell überfordert. Es geht also auch darum, sich von der Illusion zu trennen, Vater Staat mache das schon. Wir wollen eine Gesellschaft, in der der Staat den Rahmen setzt und in der sich die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert fühlen, mit anzupacken, wo es nur geht. Das ist die Philosophie der Freiwilligendienste.
Die vollständige Rede finden Sie hier:
