Wer die Gesundheitspolitik nur auf finanzielle Aspekte reduziert, greift zu kurz.
Kues: Ethische Dimension der Gesundheitspolitik im Auge behalten
Bei der Reform der Sozialsysteme muß deren ethische Dimension im Auge behalten werden. Insbesondere das Gesundheitssystem nur auf finanzielle Aspekte zu verengen, greife zu kurz.
Dies forderte heute der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Kues, auf einer Podiumsveranstaltung im emsländischen Lingen.
Die Grundsätze der katholischen Soziallehre müßten auch hierbei zum Tragen kommen. Die Solidarität der Versicherten könne nur auf Basis der Verantwortung des Einzelnen für sich und die Gemeinschaft funktionieren. Es dürfe keine Zwei-Klassen-Medizin geben, die Risikogruppen oder Geringverdiener ausgrenze. Spitzenmedizin müsse allen unabhängig von Alter, Verdienst oder Geschlecht zugänglich sein. Man könne aber auch nicht den Einzelnen aus seiner Verantwortung für die eigene Gesundheit entlassen. Kues, der auch beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken gesellschaftspolitischer Sprecher ist, forderte die Ausweitung der Prävention und mehr Transparenz im Gesundheitswesen.
Schnieber-Jastram: ""Die Fahrt hat sich gelohnt"". "
Die Meppener Tagespost schrieb am 26. August 2002:
Senatorin und Dr. Kues besuchten Klinik
Holte-Lastrup (tt) Zahlreiche Fragen hatten CDU-Bundestagsab-geordneter Hermann Kues und die Hamburger Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram an die Leitung der St.-Josef-Stift-Fachklinik für Suchtkranke in Holte-Lastrup. Am Ende zeigten sich beide Politiker beeindruckt von der Einrichtung.
Schnieber-Jastram: war der Einladung von Hermann Kues gefolgt, mit dem sie schon im Bundestag zusammengearbeitet hatte. Sie komme aus einer Stadt mit Problemen in der Suchtbekämpfungg und habe daher großes Interesse, Unterschiede der Verankerung einer solchen Einrichtung in der Stadt und auf dem Land zu vergleichen.
Zunächst einmal fällt der streng durchgeplante Tagesablauf der 16-wöchigen Behandlung, auf. „Einige Leute murren, es sei wie in einer Kaserne"", merkte der stellvertre-tende therapeutische Leiter Norbert König an. Aber die strikte Planung und Beschäftigung für die Patienten seien notwendig, um den späteren Einstieg in ein geregeltes Leben zu erleichtern. Dieses gehe neben psychischer physischer Schädigung oft durch den Alkoholismus verloren. Durch Gruppentherapie und handwerkliche Arbeit in Werkstätten würden besonders Interaktion und Selbstfindung gefördert.
Die Fachklinik in Holte sei die einzige dieser Art im Emsland, habe momentan aber keine Warteliste. Hier geschehe „Entwöhnung, nicht Entzug"";
Entwöhnung, – nicht Entzug, so:König weiter, das sei zu unter-scheiden. Hauptsächlich würden alkoholkranke Männer von den 32 Mitarbeitern betreut, seit diesem Frühjahr aber auch zehn Frauen.
Hermann Kues sprach nach der Führung durch die Klinik von einer beispielhaften Einrichtung. Senatorin Schnieber-Jastram merkte an, sie könne zahlreiche Anregungen mitnehmen. „Die Fahrt von Hamburg nach Holte hat sich gelohnt.""
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Regierung Schröder muß abgelöst werden
CDU-Landesgruppenchef Michael Glos sprach in Lohne
Glos lobte ehrenamtliche Engagement der Bürger
Auf Einladung des hiesigen CDU-Bundestagskandidaten Dr. Hermann Kues sprach auf einer gut besuchten Veranstaltung im Saal Schnieders der Chef der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Michael Glos, zu den wichtigsten Aufgaben nach der angestrebten Ablösung der Regierung Schröder. Er machte den vielen Zuhörern, die zum größen Teil aus mittelständisch strukturierten Betrieben gekommen waren, deutlich, daß eine Umsteuerung der Wirtschafts- und Sozialpolitik erforderlich sei, damit der Mut zu investieren wieder belohnt würden. Nur so könnten die erforderlichen Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies sei eine der wichtigsten Aufgaben.
Glos lobte im Zusammenhang mit der Elbe-Flut die Bereitschaft der Bürger zu helfen. Glos meinte, ein Land, das in einer solchen Situation so viel ehrenamtliches Engagement der Bürger hervorbringe, sei ansich in Ordnung. Nun müsse auch in die Politik mit dem 22. September wieder Ordnung kommen.