Notgemeinschaft noch ohne Antwort

Anläßlich des Besuchs des stellvertretenden Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Thomas Kossendey, zusammen mit dem hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Kues bei der Notgemeinschaft Nordhorn Range klagte dessen Geschäftsführer Wolfgang Egberdt über das andauernde Schweigen des Verteidigungsministeriums auf ein Schreiben der Initiative vom April diesen Jahres.

In diesem Schreiben hatte die Notgemeinschaft detaillierte Fragen zur Belastung des Platzes, zu geplanten Übungsflügen, Sicherheitsproblemen und andere interessierende Fragen gestellt. Daß die Antwort immer noch ausstehe, halte er für schlechten Stil des Ministers und passe nicht zu der vor Ort inzwischen wesentlich besser funktionierenden Informationspolitik zwischen Platzbetreiber und Anrainern.

Zugleich verlangte der CDU-Politiker Auskunft, daß die in diesem Jahr offenkundig funktionierende 6-wöchige Flugpause während der Sommerferien zur Regel werden müsse. Kues regte in seinem Schreiben an, daß ein hochrangiger Offizier der Luftwaffe vor Ort nachvollziehbar darstellen solle, wofür der Tiefstanflug auf der Range eigentlich geübt werde. Für ihn sei es ein Widerspruch, wenn einerseits der Übungsbetrieb mit den Einsätzen beispielsweise in Serbien begründet werde, andererseits dort aber solche Flugmanöver überhaupt nicht zur Anwendung gekommen seien.

Außerdem erbat er Informationen zu den voraussichtlichen Auswirkungen der geplanten Novellierung des Lärmschutzgesetzes für die Region. Durch die in Aussicht genommenen Veränderungen hinsichtlich der Lärmschutzzonen sei eine Planungsunsicherheit für die Anrainerkommunen entstanden, die möglichst schnell ausgeräumt werden müßten. Besonders Nordhorn und Lohne seien davon betroffen.



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