Kues: Twente und Range nicht vermengen

Meldung vom 1. Februar 2010

Bundeswehr wurden keine konkreten Nutzungskonzepte für Twente vorgelegt

„Den Kampf gegen den Flughafen Twente und den gegen die Nordhorn Range zu vermengen, entbehrt jeder strategischen Logik“, so der CDU- Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues. Der Landkreis Grafschaft Bentheim handle hingegen klug, wenn er gemeinsam mit den Niederländern für eine sinnvolle Nutzung des Geländes in Twente werbe, so Kues weiter. Bestätigung findet Kues in einem Schreiben aus dem Bundesverteidigungsministerium. Der Bundeswehr seien bisher keine konkreten Nutzungskonzepte für einen Zivilflughafen in Twente vorgelegt worden, aus denen Aussagen zu möglichen Beeinträchtigungen des militärischen Flugverkehrs im Bereich Nordhorn Range getroffen werden könnten, teilt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Kossendey, in diesem Schreiben mit. Kues hatte sich an das Ministerium gewandt, nachdem Ende November letzten Jahres berichtet wurde, dass das Militär im so genannten Konversationsverfahren keine Einwände gegen die Flughafenpläne geltend gemacht hätte.

Zum damaligen Zeitpunkt habe die Wehrbereichsverwaltung Nord in Hannover von niederländischer Seite lediglich einen Umweltverträglichkeitsbericht zur Umgestaltung des Flugplatzes Twente erhalten. Gegen diesen habe sie keinen Einwand gehabt, so das Ministerium. Eine weitergehende Beurteilung unterschiedlicher Nutzungsvarianten sei mit diesen Unterlagen aber nicht möglich gewesen. Einige Aktionen gegen die Flughafenpläne seien vor diesem Hintergrund „wenig durchdacht“, so Kues.




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