Kues: Jugendliche vor Handy-Kostenfalle bewahren

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Bundesregierung stärkt Verbraucher vor Telefonmissbrauch

Kues: Jugendliche vor Handy-Kostenfalle bewahren

Bundesregierung stärkt Verbraucher vor Telefonmissbrauch

Meppen/Berlin. Der Schutz der Verbraucher " insbesondere von Jugendlichen- soll bei Handy-Diensten gestärkt werden Dies sieht ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor, wie der hiesige Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues vermeldet. Jugendliche sind auch im Emsland aufgrund von Handykosten immer öfter verschuldet.

Wer künftig Auskunftsdienste nutzt oder sich Klingeltöne und Logos auf das Handy zuschicken lässt, soll schon vorher genau über den Preis für diese Dienstleistungen informiert werden, so der Christdemokrat. Zu diesem Zweck sieht der Gesetzentwurf Neuerungen vor, welche die Transparenz von Telefondienstleistungen erhöhen und Missbrauch eindämmen.
"Insbesondere jugendliche Verbraucher bedürfen eines besonderen Schutzes, da sie schnell in die Handy-Kostenfalle tappen", vermerkt der CDU-Politiker. Erst kürzlich erklärte der Bundesgerichtshof undurchsichtige Werbung für Klingeltöne, Logos und Handyspiele speziell in Jugendmedien für wettbewerbswidrig.
Immer mehr Jugendliche mit zum Teil hohen Handyschulden registrieren auch die emsländischen Schuldnerberatungen: So verweist der SKM Lingen in seinem Tätigkeitsbericht auf die ansteigende Zahl junger Schuldner, welche auch in unserer Region zu beobachten ist.
"Da Minderjährige weniger in der Lage sind, die durch Werbung angepriesene Leistung in Bezug auf Bedarf, Preiswürdigkeit und finanzielle Folgen zu bewerten, ist ihr Schutz ein vordringliches Anliegen der Politik", so Kues.



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