Kues: „Ferienstätten für Familien weiter fördern„
Mehr als reiner Vergnügungstourismus
Berlin/ Lingen.- "Familienferienstätten passen zu den Bedürfnissen von Familien. Aber es gilt ihr Profil in der Öffentlichkeit zu stärken.", so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Förderung dieser gemeinnützigen Einrichtungen durch den Bund.
Als in den 50er Jahren der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland begann, die Arbeitszeiten mit Lohnausgleich verkürzt wurden und immer mehr Deutsche ein Auto besaßen, wurde die Urlaubsreise zum festen Bestandteil des Lebens. Viele kinderreiche, junge Familien konnten sich teure Reisen aber nicht leisten. Oft waren die Pauschalangebote für sie auch ungeeignet. "Diese Lücke sollten die Familienferienstätten schließen.", so Kues. Zahlreiche Häuser wurden im Laufe der Jahre beispielsweise auf den ostfriesischen Inseln errichtet. Im Kontrast zur pauschalen Tourismusindustrie böten die Ferienstätten thematische Spezialangebote, wie Gesundheitswochen oder pädagogische Betreuung, aus denen die Familien mehr mitnähmen, als nur die nötige Erholung. Die Einrichtungen stärkten die Familienstrukturen. "Solche Angebote, die der reine Vergnügungstourismus nicht bietet, gilt es weiterhin zu fördern.", so der Parlamentarische Staatssekretär. Außerdem gelte es ihr Profil in der Öffentlichkeit zu stärken.
