„In Zukunft mehr Eigenverantwortung für die Gesundheit„

.aokn „In Zukunft mehr Eigenverantwortung für die Gesundheit„Zu einem Gespräch über das Thema "Gesundheitsprävention" traf sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues mit dem Geschäftsführer Gesundheitsmanagement der AOK-Niedersachsen, Horst Rauland, und dem Bereichsleiter Prävention, Georg Schroer, in Meppen. Hintergrund ist die Kritik an einem Referentenentwurf aus dem Gesundheitsministerium, durch den im Rahmen der Gesundheitsreform die Strukturen im Bereich "Prävention" neu geordnet würden.

Sowohl Kues als auch die Vertreter der AOK zeigten sich darin einig, dass Gesundheitsprävention eine wichtige Investition in die Zukunft sei und man die Förderung von Aktivitäten bei einer Reform in den Fordergrund stellen müsse: "Wir sollten bewährte Strukturen stärken und ausbauen, anstatt sie zu zerschlagen und an ihrer Stelle neue Bürokratie zu schaffen", so Hermann Kues. Als Beispiel für ein erfolgreiches Modell nannte Kues die betriebliche Gesundheitsförderung. Hier erreiche man die Menschen in ihrem normalen Alltag. "Ein unschätzbarer Vorteil gegenüber anderen Beratungsmöglichkeiten", so der Bundestagsabgeordnete.
Horst Rauland befürchtet, dass die vorgesehenen Bundes- und Landesstrukturen und Antragsverfahren diese aktive Präventionsarbeit der Krankenkassen und ihrer Partner vor Ort aushöhlen könnten, wenn Gelder statt in die Praxis in den Aufbau zusätzlicher Strukturen fließen würden.
Ein Punkt, den Kues in Bezug auf eine Reform hervorhebt, ist die Verzahnung von Primärprävention und behandlungsbegleitender Prävention. "Hier gibt es Handlungsbedarf", mahnt der Abgeordnete.
Auch werde Prävention in Zukunft immer stärker Eigenverantwortung bedeuten. "Dafür müssen wir einen passenden Rahmen schaffen", so Kues.



Themen dieser Meldung:


Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine Email-Adresse wird niemals veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.