Christlicher Leuchtturm im Osten
„Frauen helfen Frauen“ unterstützt Bildungshaus in Berlin

Im Emsland und der Grafschaft gehören christliche Vereine, Feste und Einrichtungen zum gesellschaftlichen Leben dazu. In der mehrheitlich atheistisch geprägten Großstadt Berlin finden sich diese in einem ganz anderen Umfeld wieder. Hier wirken christliche Bildungseinrichtungen für die Mehrheit wie eine Enklave, werden kritisch beäugt. Sie müssen kämpfen, um etwas zu erreichen. Dabei ist die soziale Arbeit, die Häuser wie das In Via- Center im Ostberliner Stadtteil Karlshorst leisten, nicht zu unterschätzen. „Ihr Haus ist ein christlicher Leuchtturm im Osten“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues , der die Einrichtung gemeinsam mit dem Verein „Frauen helfen Frauen“ aus dem Emsland besuchte. Diese unterstützen das Center durch Geld- und Sachmittel und profitieren vom Erfahrungsaustausch. „Wir pflegen eine langjährige Partnerschaft“, so die Vorsitzende Ursula Feldmann. Regelmäßige Besuche gehörten dazu.
In Via sieht sich als ein offenes Haus, in dem christliche Werte vermittelt werden. Hier treffen sich Skatklub und junge Mütter, weil andere öffentliche Räume fehlen. In einem Mädchentreff gibt es Hausaufgabenhilfe und Beratungsangebote. Jugendsozialarbeit, Migrationsarbeit, politische und religiöse Bildung sind weitere Schwerpunkte. Das In Via- Center ist ein Mehrgenerationenhaus. „Sie leisten ganz unmittelbare Arbeit“, lobt Kues das Engagement und fügt hinzu: „Es gibt Kinder, um die hat sich noch nie jemand richtig gekümmert. Diesen Kindern zu zeigen, was sie können, und nicht zu sagen, was sie nicht können, ist ein ganz wichtiger Ansatz“, so Kues weiter.
